Magnetresonanztomographie (MRT, Kernspintomographie)
 

 

Magnetresonanztomograph/MRT ( Kernspintomograph )Die Kernspintomographie ist eine relativ neue diagnostische Technik zur Darstellung von Geweben und inneren Organen.
Durch die Verwendung von Magnetfeldern und Radiowellen ist die Kernspintomographie eine Methode, bei der eine Belastung durch Röntgenstrahlen entfällt.

Zur Untersuchung wird der Patient in eine überdimensionale Spule, die ein Magnetfeld erzeugt, eingebracht. Schädliche Wirkungen dieser Magnetfelder mit einer Stärke bis zu 8 Tesla sind bisher nicht bekannt. Die heute zur Untersuchung verwendeten Spulen haben in der Regel eine Feldstärke zwischen 1 und 1,5 Tesla.

Unser neuer MagnetresonanztomographMan macht sich nun zunutze, daß durch das Magnetfeld die Atome sich im Körper in einer bestimmten Achse ausrichten. Unter Zuhilfenahme der eingestrahlten Radiowellen kann man diese Achsen auslenken. Bei einem Abschalten der Radiowellen kommt es zu einem Wiederaufrichten der Achsen und dabei wird ein gewebetypisches Signal abgegeben. Diese Signale werden gemessen und von einem Computer in ein Bild umgewandelt.

Durch das erforderliche starke Magnetfeld gibt es Anwendungseinschränkungen für bestimmte Patienten. So könnten zum Beispiel Patienten mit metallischen Prothesen oder Implantaten, sofern diese aus magnetischen Materialien angefertigt sind, nicht untersucht werden. Gleichermaßen können auch Herzschrittmacherträger oder Patienten mit Insulinpumpen in der Regel nicht untersucht werden.

 
Weitere Informationen zur Magnetresonanztomographie / MRT / Kernspintomographie

Magnetresonanztomographie / MRT / Kernspintomographie - Ablauf der Untersuchung