Magnetresonanztomographie (MRT) - Untersuchungsablauf
   
Untersuchungsablauf:    

Nach der ausführlichen Information über den Untersuchungsablauf, der Erhebung der Krankengeschichte sowie der Klärung der Indikation und der Kontraindikationen (Überprüfung des Untersuchungszweckes und Abklärung über das Vorliegen von eventuellen Gegenanzeigen) werden Sie zunächst aufgefordert, Schmuckgegenstände, Ihre Uhr, lose Metallteile wie Schlüssel, herausnehmbare Prothesen oder Hörhilfen, den Geldbeutel mit Scheckkarten und ähnliches in Ihrer Untersuchungskabine zu hinterlegen.
Solche metallischen Gegenstände müssen entfernt werden, damit sie die Untersuchung nicht stören und auch selbst - im Falle Ihrer Uhr oder der Scheckkarten - nicht beschädigt werden. Je nach Fragestellung werden Sie dann gebeten, Teile Ihrer Kleidung abzulegen.

Falls eine Kontrastmittelinjektion erforderlich ist, wird Ihnen in eine Vene am Unterarm eine Venenverweilkanüle gelegt, damit Ihnen dann über das automatische Kontrastmittelinjektionssystem die benötigte Menge des Kontrastmittels während der Untersuchung infundiert werden kann.

Im MRT-Raum selbst liegen Sie dann auf einer beweglichen, gepolsterten Liege. Die zu untersuchende Körperregion wird mit einer Spule umschlossen. Zum Schutz vor den Geräuschen der MRT-Gradienten, welche die Radiowellen erzeugen, erhalten Sie je nach Wunsch Ohrstöpsel oder Kopfhörer, über die Sie auch Musik empfangen können. Gegebenenfalls wird die Venenverweilkanüle an die Injektionspumpe angeschlossen. Sie erhalten den Untersuchungsablauf noch einmal kurz erklärt und zur Sicherheit erhalten Sie eine Notfallklingel, mit der Sie gegebenenfalls das Untersuchungspersonal kurzfristig in den Untersuchungsraum rufen können. Außerdem stehen Sie über ein Mikrofon ständig in Verbindung mit der Sie betreuenden, medizinisch-technischen Radiologieassistentin.

Die Magnetröhre selbst hat einen Innendurchmesser von ca. 60 cm. Bei Patienten mit Platzangst kann daher die Gabe eines leichten Beruhigungsmittels hilfreich sein.

Die Untersuchung selbst dauert zwischen 20 und 45 Minuten.

Kernspintomographie der Lendenwirbelsäule
Kernspintomographie der LWS:
Bandscheibenvorwölbungen in den unteren Etagen der Lendenwirbelsäule
Kernspintomographie des Kniegelenkes
Kernspintomographie des Kniegelenkes:
Rißbildung im hinteren und mittleren Abschnitt des Innenmeniskuses.

Dabei hören Sie in verschiedenen Untersuchungsabschnitten unterschiedliche, teilweise laute und rhythmische Begleitgeräusche. Diese kommen, wie oben gesagt, von den Gradienten, welche die Radiowellen erzeugen und sind trotz ihres lauten Charakters völlig ungefährlich.

Nach der Untersuchung können Sie den Untersuchungsraum verlassen und sich in Ihrer Kabine wieder ankleiden und die abgelegten Schmuckgegenstände und Prothesen wieder an sich nehmen. Die Auswertung der Aufnahmen wird anschließend noch einmal 15-20 Minuten in Anspruch nehmen. Sobald die Aufnahmen fertig bearbeitet und über den Drucker in Bildform ausgegeben sind, erhält der/die zuständige Arzt/Ärztin die Aufnahmen zur Begutachtung.

 

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Kernspintomographie der Leber
Kernspintomographie der Leber:
Diffuser Befall der Leber durch Tumorzellen eines Dickdarmtumors