Nuklearmedizin - Herz
 

Myokard- (Herzmuskel-) szintigraphie

Die Myokardszintigraphie erlaubt die Beurteilung der Durchblutung des Herzmuskels und gibt Informationen über ggf. vorliegende Verengungen der Herzkranzgefäße. Typische Beschwerden bei solchen Gefäßengstellen ist die "Angina pectoris", die einhergeht mit Brennen und Schmerzen hinter dem Brustbein, evtl. einem Ausstrahlen in den meist linken Arm, mit Atemnot und Angstgefühl sowie Schweissausbrüchen.

Die Untersuchung wird nach ärztlich überwachter körperlicher Belastung (Ergometrie) und in Ruhe durchgeführt. Hierzu erstellt unsere Gammakamera Schnittbilder des Herzens in 3 Ansichten (Kurzachse, vertikale und horizontale Längsachse des Herzens).
 

 

Die nebenstehende Aufnahme zeigt Ihnen eine Engstelle im Bereich der Herzkranzgefäße, hier linke Koronararterie:
Reduzierte Medikamentenaufnahme unter Belastung in der Vorderwand (blaue Farbbelegung in der 1., 3. und 5. Zeile) bei weitgehend normaler Verteilung in Ruhe (helle Farben in Zeile 2, 4 und 6).

Myokard-(Herzmuskel-)szintigraphie - Aufnahme der Herzkranzgefäße - Klicken Sie auf das Bild um mehr Details sehen zu können (36 Kb)!
 
     

Vorbereitungsmaßnahmen:
Für die Untersuchung müssen Sie mindestens 4 Stunden nüchtern sein

Bestimmte Medikamente müssen weggelassen werden - Bequeme Kleidung ist sinnvoll

 

Untersuchungsdauer:
Die Untersuchung wird zunächst als Belastungsuntersuchung (Fahrradergometrie oder pharmakologische (medikamentöse) Belastung durchgeführt. Sind hier Auffälligkeiten zu sehen wird eine Ruheuntersuchung notwendig, die an einem der nächsten Arbeitstage erfolgt (2-Tages-Protokoll). Bei medizinischer Notwendigkeit können die beiden Untersuchungen auch an einem Tag gemacht werden (1-Tages-Protokoll).

 

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