Nuklearmedizin - Positronen-Emissions-Tomographie - PET
   

Mit der PET macht man sich zunutze, daß einige Erkrankungen mit einem erhöhten Energieverbrauch der Zelle und damit mit einem erhöhten Zuckerstoffwechsel (Glukosestoffwechsel) einhergehen. Diesen Zuckerstoffwechsel kann man durch intravenöse Gabe von radioaktiv markierter Glukose (18F-Fluordeoxyglukose) bildlich mit einer PET-Untersuchungskamera darstellen.

     
  • Onkologie

    In der Onkologie (Tumortherapie) kann man mit der PET bösartige Tumore frühzeitig erkennen und deren Ausbreitung herausfinden. Bei erfolgter Krebs-Therapie ist es möglich, ein Wiederauftreten des Tumors oder Absiedelungen zu finden.
     



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  Positronenemissionstomographie der Lunge
 
Positronenemissionstomographie der Lunge
Kräftig die Radio-Glucose aufnehmender Herd im rechten oberen Lungenlappen (dunkler Fleck),
entsprechend einem bösartigen Lungentumor (coronaler und transversaler Schnitt).

 
  • Kardiologie

    Bei Zustand nach Herzinfarkt geht es für viele Patienten darum, herauszufinden, ob invasive (eingreifende) Therapien (Revaskularisierungsmaßnahmen) nützlich sind, z.B. Einbringung von Stents bei einer Herzkatheteruntersuchung oder Bypass-Operationen. Hier kann die PET bildlich darstellen, ob im Gebiet des Herzinfarktes noch lebende (vitale) Herzmuskelzellen vorhanden sind, die von einer Revaskularisierungsmaßnahme profitieren können (Nachweis von sog. hibernating myocardium).

 
  • Neurologie

    Die Alzheimersche Demenz ist eine weitverbreitete Erkrankung die mit zunehmender geistiger Minderleistung verbunden ist. Auch wenn die Erkrankung derzeit noch nicht heilbar ist, ist es für viele Patienten für die weitere Lebensplanung durchaus hilfreich, rechtzeitig zu wissen, daß sie an der Erkrankung leiden. Mit der PET kann die Alzheimersche Demenz sehr frühzeitig an der Abnahme des Zuckerstoffwechsels in bestimmten Hirnarealen erkannt werden.

 
 
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