Nuklearmedizin - Schilddrüse
   
Schilddrüsenszintigraphie

Die Schilddrüsenszintigraphie ist ein bildgebendes Verfahren zur Darstellung der Funktionslage der Schilddrüse. Nach intravenöser Gabe von Tc-99m-Pertechnetat kann die funktionelle Aktivität der Schilddrüse insgesamt oder einzelner Schilddrüsenbezirke festgestellt werden. Dies dient in Kombination mit der Ultraschalluntersuchung der Schilddrüse und der Bestimmung der Schilddrüsenhormonwerte im Blut zur Differentialdiagnostik (Unterscheidung) verschiedener Schilddrüsenerkrankungen: Überfunktion (Hyperthyreose) Unterfunktion (Hypothyreose) Kropf (Schilddrüsenvergrößerung mit normaler Funktion) Schilddrüsenentzündung (Thyreoiditis) Die Feinnadelpunktion (Gewebeentnahme) wird durchgeführt, wenn eine bösartige Erkrankung ausgeschlossen werden soll oder bei bestimmten Formen einer Schilddrüsenentzündung.
 

Schilddrüsenszintigraphie - Monströser Kropf (Schilddrüsenvergrößerung)

Monströser Kropf
(Schilddrüsenvergrößerung), wie
man ihn heute nur noch selten sieht.

Vorbereitungsmaßnahmen:
Um eine ausreichende Aufnahme des Pertechnetats in der Schilddrüse und somit gute und aussagefähige Aufnahmen zu erreichen, bitten wir unsere Patienten einige Medikamente für ca. 14 Tage vor der Untersuchung nicht einzunehmen. Diese Maßnahme besprechen wir mit Ihnen bei der Anmeldung zur Untersuchung.
 

Untersuchungsdauer:
Die Untersuchung dauert etwa 1 Stunde und wird während der üblichen Sprechzeiten durchgeführt. Um Wartezeiten zu vermeiden ist eine Terminvereinbarung sehr empfehlenswert.

 

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